Herbst, Kochen, Rezepte, Veganismus
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[Halloween 2013] Kürbis-Marmeladen

Es ist wieder so weit. Wir bewegen uns rasant auf meine liebste Zeit im Jahr zu – Halloween. Ich bin jedes Jahr aufs Neue ganz vorfreudig und aufgeregt und dieses Jahr gibt es dafür sogar noch einen speziellen Anlass – das Vegan Blogger Collective – dieses mal unter der Regie von Erbse – hat viele schöne Blogposts rund um Halloween geplant. Ab heute wird jeden Tag bei einer anderen Bloggerin des VBC ein Halloween-Blogpost erscheinen – es erwarten euch Rezepte, Bastel- & Dekotipps, Halloween-Makeups, DIY Kosmetik Rezepte und mehr. Und bei Erbse, die gestern schon einführend über die ganze Aktion berichtete und bei der es auch morgen direkt weiter geht, könnt ihr sogar etwas schönes gewinnen.

Auch von mir werdet ihr im Rahmen dieser Aktion noch etwas lesen können – am 29.10. blogge ich auf Kosmetik Vegan ein kleines DIY Rezept – vielleicht möchtet ihr da ja auch mal vorbei schauen.

Heute geht es aber erst mal um Marmeladen. Aus Kürbis. Ja, meine Leidenschaft für Kürbisse ist inzwischen wohl bekannt. Ich liebe sie in allen vorstellbaren Varianten und Verwendungsmöglichkeiten. Besonders gerne mache ich irgendwelche süßen Leckereien aus Kürbis. Muffins, Käsekuchen, Zimtschnecken, Donuts – alles schon gemacht. Und da kam mir der Gedanke – warum nicht auch Marmeladen aus Kürbis? So kann ich auch wenn die Kürbissaison wieder vorbei ist, noch davon genießen und so tun, als wäre immer noch Herbst (das tue ich ohnehin gerne mal^^).

Da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich zwei Varianten gemacht, die beide recht unterschiedlich schmecken. Falls ihr die Rezepte ausprobiert, bin ich gespannt, wie sie euch schmecken werden – lasst es mich wissen!

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Kürbis-Apfel-Zimt Marmelade

Diese Marmelade vereint Herbst und Winter, passt sie aufgrund von Kürbis und Äpfeln perfekt in den Herbst, der Zimt deutet aber gleichzeitig schon an, dass es danach auf Weihnachten zugeht. Sehr lecker auf Brot oder Brötchen, aber auch auf Waffeln, Pfannkuchen, French Toast, Milchreis und allem, was euch noch so einfällt.

Zutaten:

  • 1kg Kürbisfleisch (im bereits entkernten Zustand gewogen)
  • 1kg Äpfel (ebenfalls ohne Gehäuse gewogen, schälen ist nicht nötig) – hier eignen sich eigentlich alle Äpfel, ich würde aber säuerliche empfehlen, ich selbst habe eine Mischung aus Elstar und kleinen säuerlichen Äpfeln, die irgendwo in Köln an einem Apfelbaum gewachsen sind und die ich via foodsharing ergattert habe, verwendet.
  • 1kg Gelierzucker 2:1
  • ~250ml Apfelsaft oder Wasser
  • 1 leicht gehäufter TL gemahlener Zimt
  • ~4 EL Zitronensaft

Kürbis und Äpfel waschen, kleinschneiden, abwiegen und zusammen mit dem Zitronensaft in einen Topf geben. Diesen auf mittlere Hitze erwärmen und das alles vorsichtig weich köcheln lassen – da nichts anbrennen soll und wir den Herd daher nicht so hoch schalten dauert das ein bisschen. Wenn alles weich ist, gründlich mit dem Pürierstab pürieren und ein wenig Apfelsaft dazu geben, damit das ganze eine gute Konsistenz erhält und nicht zu sehr wie Kartoffelbrei ist – ein wenig flüssiger sollte es schon sein. Dann kommen Gelierzucker und Zimt dazu. Jetzt können wir den Herd auf die höchste Stufe schalten und alles ein paar Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann wird die Marmelade sofort in vorher gründlich gesäuberte Gläser mit Schraubverschluss abgefüllt (bei mir wurden es 7 normal große Gläser, wobei auch ein sehr großes mit ca. 500g Inhalt, dabei war) verschlossen und auf den Kopf gestellt, damit die Gläser ein Vakuum ziehen können. Die Marmelade sollte am besten über Nacht ruhen, bevor sie probiert wird, sie muss ja erst vollständig abkühlen und wird dann noch fest.

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Für die Kürbis-Ingwer Marmelade

…ist die Zubereitung sehr ähnlich.

Zutaten:

  • ca. 2kg Kürbisfleisch (im bereits entkernten Zustand gewogen)
  • 1kg Gelierzucker 2:1
  • ca. 250ml Wasser
  • ~4 El Zitronensaft
  • ~15-20g (je nachdem wie würzig ihr es mögt, mehr geht natürlich auch^^) Ingwer, geschält und kleingeschnitten

Im Prinzip gilt hier genau das gleiche wie oben, nur dass ihr eben ausschließlich Kürbisfleisch verwendet – und den Ingwer könnt ihr auch direkt von Anfang an mitkochen.

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Beide Marmeladen schmecken mir ausgesprochen gut, jedoch sind sie beide absolut verschieden. Während die Kürbis-Ingwer Marmelade einen ganz leicht scharfen, dadurch frischen Touch hat ist die Kürbis-Apfel-Zimt Marmelade warm und “kuschelig” :D

Ich wünsche euch viel Spaß beim Kochen!

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Und weil ich einfach mal ganz frech bin, ist dieser Blogpost zusätzlich noch ein weiterer und letzter Beitrag für Amalas “Kreativer September” Aktion, die noch bis morgen Abend läuft.

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9 Kommentare

  1. Mmhh, bin noch nie auf die Idee gekommen Kürbismarmelade zu machen, aber da ich ein Kürbis-Fan bin, werde ich die mal sicher ausprobieren. Besonders die mit Apfel liest dich sehr lecker.

  2. Oh, wie cool. :D Das hört sich köstlich an. (ich habe noch nicht gefrühstückt!)
    Besten Gruß,
    Erbse

  3. Das ist ja witzig, wir haben gestern auch Marmelade gekocht – unter anderem aus Kürbis. Kürbismarmelade mit Apfel und Lebkuchengewürz, sehr, sehr lecker. Habe ich letztes Jahr schon gemacht und sie kam überall total gut an – letztlich hatten wir nur ein Glas für uns selbst über. Ich mag Kürbis auch am liebsten in süß – Kürbis-Chai-Latte, Kürbis-Apfel-Muffins und ebenjene Marmelade (auf Kürbisbrot ^^) sind meine Favoriten.

    LG
    Liath

  4. Hab ja dieses Jahr selbst Kürbisse gezüchtet und wolte den ein oder anderen auch zu Marmelade verarbeiten und bin noch auf Ideensuche..also ist dein Beitrag mehr als passend (:

  5. Hab letztens die Kürbis-Apfel-Marmelade getestet! Allerdings nicht mit Hokkaido, sondern mit meinem Garten-Kürbis. Ist sehr lecker geworden, auch wenn der Gartenkürbis weniger geschmacksintensiv ist :) Mama macht heute nochmal welche mit Hokkaido für ihre Kolleginnnen :D

  6. Kürbismarmeladen gibt es bei uns auch jedes Jahr aufs Neue. In diesem Jahr habe ich es endlich auch einmal selbst zubereitet und ich denke, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann. Wer Kürbis gerne mag, der sollte sich eine solche Marmelade nicht entgehen lassen.

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